Grafik-Kalender 2020

475,00 725,00 

Beschreibung

Tatjana Doll, Klaus Süß, Francoise Petrovitch, Tamina Amadyar, Sebastian Meschenmoser, Katharina Arndt, Adam Saks, Katharina Ziemke, Reinhard Stangl, Hanna Hennenkemper, Fides Becker, Maik  Wolf
Bonusblatt: Thomas Huber

30 Jahre Grafikkalender

Nach 29 Grafikkalendern im dreißigsten Jahr stellen wir unseren Jubiläumskalender vor. Es ist ein Anlass, das Design leicht zu verändern. Nicht mehr nur eine Sorte Papier und immer nur Hochformat, sondern Variationen prägen die neue Form. Das Passepartout hatte damit ausgedient. So konnten wir unseren und den Vorstellungen der beteiligten Künstler besser entsprechen. Tamina Amadyar mit sich überschneidenden Farbflächen, bei denen feinste Nuancierungen dafür sorgen, dass die Farbfelder strahlend leuchten und schweben, die bei Hanna Hennenkemper eher an Wasserwellen erinnern, die im Moment des entstehenden technischen Prozesses fixiert und gedruckt wurden, auch dank des Druckers, der hier mit signiert hat. Wenn bei Reinhard Stangl der „street fighting man“ in einer Farbexplosion agiert, die Gefährlichkeit des Wolfs von Sebastian Meschenmoser dadurch konterkariert wird, indem er dem Wolf Zuckerwatte ins Maul stopft, schlägt Françoise Pétrovitch vor Scham, vor Angst oder vor dem Grauen in dieser Welt die Hände vor das Gesicht. Klaus Süß variiert die Ambivalenz von König und Narr, alleine vor 12 Gläsern, eine Szene, die kaum an den Cocktail mit Eis erinnert, wie er von Katharina Arndt zubereitet wird. Die „Tapetennasen“ von Fides Becker könnten manchen auf den Gedanken bringen, vor dem Renovieren abzuhauen und den Jakobsweg zu beginnen, wo er an jeder Raststätte das bildgewordene Zeichen von Adam Saks besichtigen könnte. Da hat es der Geher auf den Planken nicht so weit. Maik Wolf lässt ihn scheinbar ins Nirgendwo laufen, vielleicht in den Wald, in dem der Puppenspieler von Katharina Ziemke sein Unwesen treibt. Der Abreißkalender, früher hing er in jeder Küche, zeigt nicht nur die Vergänglichkeit der Zeit. Tatjana Doll hat es wörtlich genommen, als wir sie darum baten, eine Kalendergrafik zu machen. Wie immer gibt es ein Bonusblatt. In diesem Jahr ist es von Thomas Huber, der hier alles unter den Teppich kehrt und vier Menschen nachschauen lässt, um welchen Kehricht es sich handelt. Der Kalender 2020 hat eine Auflage von 150 Ex: zzgl. 15 Künstlerexemplare und kostet 450 €, mit Bonusgrafik 700 €. Diese Grafik ist fünfzigmal vorrätig und kostet einzeln 350 €. Last but not least: Es gibt nach einiger Kritik wieder den gewohnten, stabilen Verpackungskarton.

Biografien der vertretenen Künstler finden sie hier: Kalenderprospekt (.pdf)