Grafik-Kalender 2021

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Beschreibung

Stefan Marx, Werner Liebmann, Paul Pretzer, Michelle Jezierski, Sonja Alhäuser, Henning Wagenbreth, Helge Leiberg, Angela Hampel, Emmanuel Bornstein, Nschotschi Haslinger, Moritz Schleime,
Gabriela Jolowicz
, Bonusblatt: Stephan Balkenhol

EVERY MONTH IS WEIRD, THIS MONTH IS NORMAL
Normal ist etwas anderes. Wir leben doch zurzeit in einer seltsamen Blase, die wir beim besten Willen nicht verlassen können, ohne uns selbst ganz aufzugeben. Wie viel schwieriger war es deshalb, in diesem Jahr wieder 12 Künstlerinnen und Künstler zusammenzubringen, um den nun vorliegenden Kalender zu produzieren. Es war ganz schön kompliziert und ungewohnt, mit maskierten Artisten zu arbeiten. Stefan Marx hat das Motto vorgegeben, obwohl ja fast das ganze Jahr sehr seltsam ist. Die anderen haben sich mehrheitlich nicht daran gehalten, sieht man mal von Helge Leibergs amerikanischem Jongleur ab. Der Puttenwirbel von Sonja Alhäuser und der Liebestaumel bei Werner Liebmann kontrastieren zu den Grafiken von Henning Wagenbreth und Gabriela Jolowicz in so starkem Maße, dass man annehmen könnte, es existieren zwei Welten. Paul Pretzer verschlingt ein Tier und einen Menschen zum Menschenschwan und im kleinen Holzschnitt von Angela Hampel schmiegt sich ein Panther an die Brust einer Frau. Beide schauen wachsam, sind aber weit weg von einer Symbiose. Rosa Wolken, blauer Himmel, vertikal gestreift von Michelle Jezierski, lassen an schwerelose Sommerabende denken und der Ritt auf dem Delphin unter Wasser wird zu einer Variation des Undine-Themas. Oder ist es gar ein Selbstportrait der Künstlerin Nschotschi Haslinger Und dann zieht ein Mann einen anderen an den Beinen aus dem Sumpf. Im Gegensatz zur Grafik von Moritz Schleime, in der der schwarz-rot-goldene Haarschopf auf dem Totenschädel vor einer Wand mit Punk-Graffitis eher programmatisch angelegt ist, ruft der Dreiklang dieser Farben in der Figur des Retters bei Emmanuel Bornstein eher eine ästhetische Note hervor. Als Bonusblatt haben wir eine Grafik im Format 56x76cm von Stephan Balkenhol ausgesucht, auf der der dargestellte Mensch mit Argusaugen diese verrückte Welt beäugt, die ihm in der Person des Betrachters vor die Linsen kommt (50 Exemplare). Der Kalender 2021 ist äußerlich genauso gestaltet wie der vorige Kalender, er kostet aber etwas mehr als im letzten Jahr. Es gibt auch nur noch 125 Exemplare. Das Bonusblatt hat eine Auflage von 50 Exemplaren. Wir hoffen, dass Ihnen die Auswahl der Grafiken gefällt und freuen uns über Reaktionen und natürlich auch über viele Bestellungen.

Biografien der vertretenen Künstler: Kalenderprospekt (.pdf)